Lesefutter

Bereits im Sommer hatte ich mir überlegt, mit neuen Gartenbüchern mein spärliches Wissen zu erweitern. Einen ersten Überblick habe ich mir bei Amazon verschafft. Sehr praktisch ist dort der Service „Blick ins Buch“. Durch die freundliche Online-Hilfe von Amazon wusste ich schon mal, was ich möchte. Mit meiner langen Wunschliste, die ich mir ausgedruckt hatte, bin ich dann in eine kleine Buchhandlung gegangen. Dies finde ich fair und wichtig, weil die kleinen Läden sonst keine Chance haben. Außerdem sind die bestellten Bücher am nächsten Tag da und ich muss nicht auf den Paketboten warten. Den  umgekehrten Weg, online anschauen und aussuchen, aber im Laden kaufen, gehe ich auch bei anderen Waren. Häufig sind die Sachen im Netz nicht wesentlich billiger und wenn doch, zahle ich für eine gute Beratung im Geschäft auch gern mehr.

Der ernüchternde Einblick

Die Buchhändlerin suchte nach den Büchern von meiner Liste in ihrem System und musste mir bei fast allen leider mitteilen, dass sie sie nicht besorgen kann. Dann bekam ich noch einen kleinen Einblick in die Branche: Bücher werden relativ schnell von den Verlagen wieder aus dem Programm geschmissen. Diese Bücher landen dann häufig als Ramsch-Ware im Baumarkt. Ich finde das gruselig. Sie müssen Platz machen für die zahlreichen Neuerscheinungen, die es jedes Jahr gibt. Damit die sich auch verkaufen, werden die „alten“ Bücher nicht mehr angeboten. Amazon, als größter Online-Anbieter, hat sie aber oft noch im Lager. Kleine Buchläden können dies nicht vorhalten. Ich habe dann zwei Bücher im Laden bestellt und gekauft. Den  Gartenkalender von Thomas Jacob, den ich unbedingt haben wollte, gab es nie im Geschäft. Das Büchlein ist im Selbstverlag erschienen und wird von Amazon angeboten.

Thomas Jacob – Gartenkalender

Den Gartenkalender gibt es in mehreren Ausgaben mit verschiedenen Schwerpunkten und ich finde ihn sehr hilfreich. Ich habe mich für „Selbstversorgergärten“ entschieden. In jedem Monat ist aufgeführt, wann genau welches Saatgut in die Erde muss und was dabei zu beachten ist. Platz für Notizen hat er auch noch gelassen. Da ich ziemlich schnell den Überblick verliere und zu früh oder zu spät aussäe, hilft mir der Gartenkalender, die schlimmsten Fehler zu vermeiden. Ich mag das kleine Büchlein so sehr, dass ich mir neben der Print- auch noch die Digitalausgabe gekauft habe. Bei einem Preis von 5,34 Euro war dies nun wirklich nicht die Großinvestition.

Link zum „Blick ins Buch“ auf Amazon