Es bleibt spannend – auch im Herbst

Der Garten hat erklärt, dass wir jetzt Herbst haben. Die ersten Eicheln liegen im Garten und es werden noch viel mehr. Der Nachbar hat eine große Eiche direkt am Gartenzaun, Blätter und Eicheln werden uns in den kommenden Wochen reichlich beschäftigen. Bisher ist das Ausmaß noch auszuhalten, aber aus den vergangenen zwei Jahren wissen wir, was noch kommt. Dabei ist das noch meckern auf hohem Niveau, die Gartennachbarin leidet unter einer riesigen Eiche, die nicht auf ihrem Grundstück steht. Das sind ganz andere Dimensionen.

Und auch wenn wir jetzt Herbst haben, es ist noch schön. Tagsüber um die 20 Grad, Sonne und trocken. Wir haben noch mal Bohnen geerntet, heute wird Mangold geschnitten und der Blumenkohl ist klein, aber wir sind voller Hoffnung. Vielleicht wird er noch was.

Neues Fundstück

Das Borlotti-Beet wurde abgeerntet, dabei haben wir wieder seltsame Fundstücke im Boden entdeckt. Maichel hat den Boden wieder richtig tief umgegraben, da auch dort Verdichtungen waren. Gefunden hat er neben ordentlich aneinander gereihten Steinen (?), dies:

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Alte DDR-Fensterdichtungen! Daneben lagen Steine, die offenbar von den Beeten gesammelt und dort ebenfalls eingebuddelt wurden. Der Sinn erschließt sich uns nicht.

Sorgenkinder Apfelbäume

In den vergangenen zwei Wochen haben wir uns dem Trauerspiel Apfelbäume gewidmet.
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Die Äpfel vergammeln auf den Bäumen. Wir werden jetzt in die Apfelsaftproduktion einsteigen, der Weck-Automat mit Entsafter ist auf dem Weg. Flaschen haben wir auch schon gekauft, morgen geht es los. Bevor uns alle Äpfel vergammeln, ernten wir sie ab. Vergangene Woche haben wir uns schon mit einem Kaltentsafter versucht. Der Saft ist nicht so haltbar und muss gefiltert werden. Wir haben einfach Kaffeefilter genommen. Um den Weg auszuprobieren nicht schlecht, schmeckte auch gut, aber bei den Mengen nicht wirklich die Lösung. Deshalb jetzt der Weck-Automat. Und im kommenden Jahr wollen wir ganz groß in die Einkochszene einsteigen – der Mensch braucht schließlich Pläne 🙂

Haselnüsse

Und es gab auch schöne Überraschungen. Wir haben die ersten Haselnüsse gefunden:

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Tomaten-Invasion mal ganz anders

Nachdem die Tomaten-Ernte in diesem Jahr nicht so toll war, auch weil wir die falschen Sorten hatten, geschieht jetzt Magisches auf dem Kompost: Der komplette Kompost ist plötzlich mit selbst angesiedelten Tomatenpflanzen bevölkert. Wo die herkommen, wissen wir nicht. Dass die Tomaten noch was werden, ist unwahrscheinlich. Es sieht aber hübsch aus. Und die Zucchini sind sowieso fast durch.

 

Mein ganzer Stolz

Und ich bin sehr stolz auf meine Dahlien. Dass ich es geschafft habe, die Pflanzen vor den Schnecken zu retten, ist mein persönlicher Sieg über die schleimigen Gesellen.