Alles wird gut

Nach einer mehr als bescheidenen Woche, die jeden Tag eine neue Katastrophe brachte, endet wenigstens dieser Tag versöhnlich. Allerdings war ich heute schon einmal schwer bedient. Kartoffeln von gestern wollte ich zu Bratkartoffeln verarbeiten. Klappte alles prima, bis ich beherzt ein Ei aufschlug und es in die Pfanne klatschte. Ei schlecht, alles wanderte umgehend in den Müll 😦

Mein Arbeitseifer ist heute auch mehr als nur begrenzt. Dem Hund ist langweilig, sie hat schlechte Laune und ich kann ihr Spielzeug nicht finden.

Dass die Litschi-Tomate nicht ausgegeizt werden soll, habe ich treffsicher rausbekommen, nachdem ich das gerade erledigt hatte. Keine Ahnung, welche Folgen es haben wird. So richtig in Gang kommt die Gute sowieso nicht. Aber vielleicht täuscht der Eindruck.

Litschi-Tomate

Litschi-Tomate

Aber der späte Nachmittag war dann doch noch angenehm. Die Borlotti-Bohnen blühen! Sie haben ganz zauberhafte, zarte lila Blüten.

Borlotti-Bohnen

borlottibohnen

Ein wenig unscharf, ich konnte mit der Kamera nicht näher ran.

 

Erbsen

Die Erbsen legen mächtig zu. Morgen werde ich ordentlich ernten, bevor ich fahre.

erbsen2

 

Tomaten

In unserem zugewucherten Folienzelt habe ich die ersten Tomaten entdeckt. 🙂

tomaten

Kartoffeln

Irgendwie hat mich die Kartoffel-Ernte von gestern geärgert. Darum habe ich heute einfach noch einige Pflanzen ausgebuddelt. Gut, die Spitzenernte ist es nicht. Dies war aber mit der Vorgeschichte (Papiertüten) auch nicht zu erwarten. Mit dem Ergebnis von heute bin ich dann aber doch versöhnt.

kartoffeln

Ich habe sie gewogen: 4,6 Kilo! Ohne Erde wahrscheinlich knapp 4,5 Kilo. Und ich habe nicht alles ausgebuddelt. Mit der Ernte von gestern gehe ich jetzt mal von bisher fünf Kilo Kartoffeln aus. Für den ersten Versuch, der schon eigenartig begonnen hat, gar nicht so schlecht. Ich bin zufrieden.

Das war der Anfang:

Erst in Papiertüten in meiner Küche, weil viel zu früh gekeimt, dann mit ellenlangen Keimen im Beet.

 

 

Pferde

Und dann haben wir auch noch neue Nachbarn. Ein wenig weiter weg, ist auch ganz gut so, sonst regt sich Tilda wieder auf. Trotzdem: Herzlich willkommen!

pferde