Große Freude + kalte Wut

Auf den ersten Blick ist alles in Ordnung, lediglich Juris Rose hat durch das schlechte Wetter der vergangenen Tage etwas gelitten.

Regenschaden

 

Die anderen Rosen haben den Regen ganz gut überstanden.

 

Auch mein großer Stolz – die Stockrose – gedeiht weiterhin prächtig. Wenn ich mich nicht irre, blüht sie irgendwann dunkellila.

ueberblick mit stockrose

 

An vielen Stellen im Garten freuen wir uns über schöne Blüten.

 

Nur darüber ärgere ich mich:

schneckenzaun

Dies ist das einzige Exemplar, das ich begrüßen durfte. Hier sollte eigentlich ein langes Band von Blühpflanzen stehen, die angeblich (laut Beschreibung) auch noch Schnecken abhalten. Vielleicht wurden die Pflanzen auch von den Schnecken gefressen. Fest steht: DAS war wohl nix, Gärtner Pötschke. Auch das Saatband – Mohrrüben und Radieschen im Wechsel – hat nicht funktioniert. Mohrrüben ja, Radieschen nein. Ich bin etwas verärgert.

 

Dafür wachsen die roten Rüben im Hochbeet prächtig.

 

Und die Apfelernte wird auch spannend. Wenn bis dahin kein Unglück passiert, bekommen wir richtig viele Äpfel.

 

Die Klaräpfel machen den Anfang.

 

Auch die beiden anderen Apfelbäume sind voller Früchte, die noch wachsen müssen.

 

Sogar die Pflaume, größte Pleite im vergangenen Jahr, lässt uns auf eine schöne Ernte hoffen.

pflaume

 

Der Titel „Obstpleite des Jahres“ ist offensichtlich ein Wanderpokal. Die Gewinnerin ist: Die Kirsche. Unreife Früchte komplett verschwunden, zwei vergammelte Exemplare habe ich noch gefunden. Dafür haben wir neue Mitbewohner, die die Blätter einrollen. Die Blätter sehen aus wie Kohlrouladen.

 

Dafür benehmen sich die Erdbeeren und Johannisbeeren ordentlich. Die Brombeeren blühen vorbildlich.

 

Tilda nimmt dies alles gelassen.Sie regt sich nur auf, wenn fremde Hunde am Zaun entlang gehen. Außerdem hat sie wichtige Aufgaben zu erledigen: Sie ist regelmäßig mit der Inventur ihrer Stöckchenkollektion beschäftigt. Oder sie ruht majestätisch auf der Terrasse.